Archiv für den Monat Dezember 2011

Was will der Ku-Klux-Klan erreichen? – Rituale

Was will der Ku-Klux-Klan erreichen? Welche Rituale sind von Bedeutung und eine Beobachtung eines Bürgers über den Klan

Was will der Klan?

Der Klan kämpft um das „Überleben der weißen Rasse“ und ein starkes gottesfürchtiges Amerika.

Die Mitglieder der Rassistengruppe sehen sich anderen Gruppen (Juden, Schwarzen, Latino-Einwanderer, etc.) gegenüber als benachteiligt an.

Sie wenden sich gegen illegale mexikanische Immigranten, Rap-Musik, Bürgerrechte für Schwarze, gemischtrassige Ehen, Homosexualität und die „linke“ Bundesregierung in Washington.

Sie wollen das uneingeschränkte Recht Waffen zu tragen und sind für die Rückführung schwarzer Amerikaner nach Afrika.

Rituale

Der Ku-Klux-Klan hat verschiedene Rituale.

Das Wichtigste Ritual ist die Aufnahmezeremonie eines Weißen in den Klan. Bevor die Person dem Klan beitreten kann, muss sie folgenden Schwur ablegen:

 “ By my own free will and instance I (Name) swear, by the mighty God, that I never to anyone will tell by a hint, sign, action or word about the secrets, signs, handshakes, keywords or ceremonies that belong to the Order (Name des Klans), neither that I am a member of this Order, or that I know somebody that is a member. Also will I submit the regulations for the Order and its commands.”

Der Schwur heißt auf Deutsch übersetzt:

“Mit meinem eigenen Willen und Instanz, schwöre ich (Name), beim allmächtigen Gott, dass ich niemandem ein Wort über Hinweise, Zeichen und Aktionen der Geheimnisse, des Handschüttelns, Passwörter oder Zeremonien, die zum Orden (Name des Orden) gehören, erzählen werde, auch nicht, dass ich ein Mitglied bin oder das ich jemanden kenne, der Mitglied ist. Ich werde ebenso die Regeln für den Orden, sowie die Befehle befolgen.“

Das bekannteste Symbol für ein Ritual ist das brennende Kreuz, es hat die Größe eines ausgewachsenen Mannes, ist mit Tüchern umwickelt und in Benzin getränkt. Es wird in die Gärten der Opfer gestellt, um sie zu erschrecken oder es wird nachts angezündet für eine Zeremonie  des Klans, wobei sich alle um das Kreuz setzen.

Ausschnitte und Zusammenfassungen des Artikels auf der Seite „Welt Online “

http://www.welt.de/print-welt/article660978/Der_Ku_Klux_Klan_nur_noch_ein_Schatten_seiner_selbst.html

Der Ku-Klux-Klan- nur noch ein Schatten seiner selbst (von Michael Dorman)

„Es ist Nacht in Alabama. Zehn Meter hoch ragt das Holzkreuz aus einem schlammigen Acker am Ostrand von Tuscaloosa, einer Universitätsstadt im US-Bundesstaat. Ein großer hagerer Mann mit eingefallenen Wangen steckt eine Fackel in den Boden vor dem Kreuz. Flammen tauchen die dunkle Nacht in ein schauriges Licht, schlagen zurück auf den Boden, züngeln nach links und nach rechts. Ein Lautsprecher spielt die Hymne „The Old Rugged Cross“

Dieses Schauspiel aus dem Jahr 1995 hat Tradition. Ähnlich mag es sich am 8. Juni 1963 auf einer Kundgebung zur Rassentrennung abgespielt haben, wenn auch in ganz anderen Größen und gefährlichen Dimensionen.

Der mächtigste Klan-Leader des Landes hatte über 40.000 zahlende Mitglieder. Seine Botschaft: „Wenn die Übergriffe der Nigger und der Bundesregierung auf unsere Rechte so weitergehen, dann wird es Krieg geben. Und diesmal wird es kein Krieg zwischen dem Süden und dem Norden, sondern zwischen den Schwarzen und den Weißen.

Der Führer von damals (Bobby Shelton) lebt heute im Ruhestand. Er sagte selber, dass er den Krieg verloren hat und dass der Klan verschwunden ist und nie wieder zurückkehren wird.

Antifa nicht gleich Antifa

Mit der Überschrift „Antifa nicht gleich Antifa“ möchten wir zeigen wie schwer es ist über die Antifa zu schreiben. Sicher fragen sich viele, wieso die Antifa auf einem Blog zum Thema Extremismus erscheint, da ja der Begriff Antifa das Synonym für Antifaschismus ist. Antifaschismus heißt übersetzt „gegen Faschismus“ und ist auf den ersten Blick etwas Positives.

Daher heißt unser Artikel Antifa nicht gleich Antifa!

Anmerkung zu Begriff und Geschichte von Uwe Bakes:

„Antifaschismus“ zählt zu den in der politischen Sprache häufig gebrauchten Begriffen, die – wie „Antiparlamentarismus“, „Antiliberalismus“, „Antikommunismus“ – ihren Sinn aus einer Reaktion und Abwehrhaltung gewinnen. In der Regel stimmen deren Benutzer weder in der Vorstellung vom Abzulehnenden überein, noch gibt es ein klar umrissenes Konzept, auf dessen Grundlage die Ablehnung erfolgt.

Entwicklung des Antifaschismus:

Der Antifaschismus ist eine Haltung und Bewegung gegen den Faschismus, vor allem in Italien und Deutschland. Der Begriff „Faschismus“ (von lat. fascis = Bündel / Plural fasces = Bündel von Stäben – Zeichen für hohe Richter im alten Rom) steht ursprünglich für die nach dem ersten Weltkrieg aufkommende politische Bewegung unter Benito Mussolini in Italien, die eine nationalistische, autoritäre und imperialistische Politik war.

Schon in den 1920iger Jahren gab es Bewegungen gegen den Faschismus. Einen Höhepunkt erreichte der – wirkli­che – Antifaschismus während des 2. Welt­krieges als Widerstandsbewegung in den von den Deutschen und ihren Verbünde­ten besetzten Ländern. Die gemeinsame Gegnerschaft gegen den Nationalsozia­lismus einte sehr verschiedenartige politi­sche und weltanschauliche Richtungen, die auch nach dem Krieg, z. B. in antifaschisti­schen Blocks (Antifa), noch eine Zeit lang zusammenarbeiteten. Kommunisten nutzten den Antifaschismus häufig als taktisches Instrument (Deckman­tel) ihrer eigenen Interessen und anerken­nen nur den von ihnen beeinflussten oder geführten Antifaschismus (Volksfront). In der DDR war der Antifaschismus offiziell Staatsdoktrin, um einen Gegensatz zur angeblich faschistischen oder doch im nationalsozialistischen Erbe stehenden Bundesrepublik zu betonen. So wurde die 1961 errichtete Mauer offiziell als „antifaschistischer Schutzwall“ bezeichnet.

Nach der friedlichen Revolution 1989/90 diente und dient der Antifaschismus gele­gentlich einigen sich selbst als links ver­stehenden Gruppen als Rechtfertigung ih­res Daseins, da andere Gründe, wie etwa die Regimekritik an der (alten) Bundesre­publik oder Bekenntnisse zu „Sozialismus“ oder „Kommunismus“, nach außen hin hin­fällig geworden waren. Dies ist aber eben­so ein Missbrauch des Antifaschismus-Begriffs wie der „Staats-Antifaschismus“ der DDR.

Quellen:
http://www.kas.de/wf/doc/kas_15070-544-1-30.pdf?100617131834
ANTIFA Geschichte und Organisation, Schmetterling Verlag GmbH, 1 Aufl. 2011
Rechtsextremismus und Antifaschismus herausgegeben von Klaus Kinner und Rolf Richter

Heutige Antifa-Gruppen setzen sich angeblich vor allem aus linken, linksradikalen und autonomen Gruppen zusammen, daher wird die Antifa wohl als verfassungsfeindlich eingestuft und ist bei den als extrem bezeichneten Gruppierungen zu finden. Da die Antifa sich zum Ziel gesetzt haben neben dem Faschismus auch gegen den Nationalsozialismus und Rassismus vorzugehen, heißt unser Artikel Antifa nicht gleich Antifa. Es steht wohl außer Frage, dass die Antifa keine homogene Gruppe ist. Der Antifaschismus besteht seit fast 100 Jahren, so alt wird kaum ein Mitglied sein, d.h. der Personenkreis und die Ziele können im Wandel stehen.

Hier ein Auszug vom Buchcover: ANTIFA Geschichte und Organisation von Keller/Kögler/Krawinkel/Schlemermeyer

Antifaschismus ist eines der zentralen Aktionsfelder der radikalen Linken in Deutschland: In fast jeder Stadt existieren Antifa-Gruppen, viele Jugendliche kommen durch sie zu linksradikaler Politik und immer wieder machen militante Aktionen gegen Nazis und ihre Aufmärsche von sich reden.

 
Aktivitäten der heutigen Antifa:

Aktionen der Antifa beziehen sich auf Recherchen, Aufklärung, Dokumentation und Verbreitung von Informationen über rechtsextreme Gruppen oder Organisationen. Insbesondere wird zu Blockaden und Gegendemonstrationen gegen rechtsradikale Gruppierungen sowie Aufmärsche aufgerufen. Gelegentlich kommt es dabei zu Straßenschlachten zwischen Mitgliedern der autonomen Antifa und der Polizei oder Anhänger der rechten Szene. Würde es hier nicht zu Ausschreitungen kommen, würde die Antifa wohl kaum von jemand als extremistisch eingestuft werden? 

Die Antifa setzt sich außerdem aktiv für eine Ausweitung der Rechte von Asylbewerbern ein. Dabei arbeitet die Antifa oft mit Gruppen aus anderen politischen Gruppierungen wie zum Beispiel der linken, der Gewerkschafts- oder der grünen Jugend zusammen.

In den nächsten Artikel wollen wir auf Fragen eingehen, die uns bei der Bearbeitung gekommen sind, wie z.B.:

  1. Antifa in den 1960iger Jahren
  2. Antifa in der DDR
  3. Hausbesetzungen

Augen auf: „Islamisten und die Bedeutung des 11. September“

Am frühen Morgen, des 11. September 2001 stürzten zwei Flugzeuge der Amerikanischen Airline in die Twin-Tower in New York, während 1,5 Std. und weitere 30 min. später je ein Flugzeug ins Pentagon einschlug und ein anderes auf einer Wiese abstürzte. Islamisten wählten diese sehr präzise gewählten Anschläge um die westliche Welt zu erschüttern. Sie an ihrer empfindlichsten Stelle zu treffen. Alle 19 Entführer waren Teil des geplanten Attentats der Al-Qaida. Es sollte eine Revanche für das amerikanische Eingreifen im Irak sein. Ziel war es die USA zu provozieren.

Rechtfertigung von Bin Laden:

  1. Er sieht es als Kampf des Glaubens „Heiligen Krieg“ (zur Wiederherstellung der Islamistischen Ehre)
  2. Racheaktion
  3. Einschüchterung und Verwundbarkeit der USA

In den ersten Tagen nach den Anschlägen wurden hunderte Muslime, Araber oder arabisch aussehende sowie Turban tragende Menschen von Amerikanern angegriffen, bedroht und einige auch getötet.

Es handelt sich bei diesen Attentaten um das Werk von Islamisten, die Bin Laden als führenden Kopf hatten. Bin Laden war es auch, der über Jahre sehr genau diese Attentate geplant hatte. Der Terrorismus und damit die Angriffsdimension hat globalen Charakter angenommen, während früher bei den klassischen Attentaten Symbolfiguren und Repräsentanten der bekämpften politischen Ordnung ermordet wurden, so werden heute unbeteiligte Dritte durch Bomben und Selbstmordattentäter getroffen. Die Figur des Selbstmordattentäters hat seit Nine Eleven eine neue bisher noch nie dagewesene Qualität angenommen. Der Selbstmordattentäter ist nicht mehr zu erkennen. Er funktioniert Verkehrsmittel zu einer spontanen, tödlichen Waffe um, wie es bislang noch nie vorgekommen ist. Es kann jeden überall treffen…

Fedajin

Guten Tag,

Unsere Gruppe befasst sich im Politikunterricht mit dem Thema Fedajin und werden es hier, wenn wir einen neuen Artikel erstellt haben, posten.

Wir hatten vor unter dem Leitthema Fedajin folgendes zu erarbeiten:

  • was die Fedajin sind und was man sich darunter vorstellen kann?
  • dabei gehen wir noch weiter auf die Fatah Fedajin,
  • die PLO und
  • Jassir Arafat ein.

Wir befassen uns immer sorgfältig mit unseren Artikeln und freuen uns auch über konstruktive Kritik und zahlreiche Kommentare. Damit wir wissen, was wir noch recherchieren oder verbessern können.

Habt ihr dennoch Fragen schreibt sie auch als ein Kommentar unter den jeweiligen Artikel.

Euer Fedajin-Team.

Augen auf :“Wenn der christliche Glaube zum christlichen Fundamentalismus wird!“

Hallo Welt,

schön, dass Ihr auf unseren Blog geklickt habt, um Euch über extremistische Formen zu informieren. Leider ist es oft so, dass viele Menschen im „guten Glauben“ extremistische Formen annehmen und umsetzen. Unsere Gruppe beschäftigt sich mit dem christlichen Fundamentalismus, der in den USA in Form von Freikirchen seine Auswüchse hat. Aber auch in Deutschland sind Neigungen zum christlichen Fundamentalismus zu erkennen. Wir versuchen in den nächsten Wochen genauer auf dieses Thema einzugehen.

Die Artikel werden sich mit diesen Thema befassen:

– “ Was ist Fundamentalismus? – christlicher Fundamentalismus?“

– “ Wie US-Freikirchen Unternehmen unter Druck setzen.“

– “ Charles Darwin oder Schöpfungsglauben?“

weitere Themen folgen…

Aussteigen

Wer einer extremistischen Vereinigung egal welcher Richtung angehört, hat es schwer einfach so auszusteigen. Oft kommen diese Personen in einen Strudel von Gewissenskonflikten und in Diskussionsnot. Ihre Kumpels, Genossen oder „Freunde“ verstehen oft den Sinneswandel ihrer Angehörigen nicht. Schließlich kämpfen sie für eine gute Sache, für eine Ideologie, die von der „Norm“ der Normalbürger abweicht. Die „Normalbürger“ müssen doch wachgerüttelt werden, in welch einem „bösen Staat“ sie leben, der sie im Stich lässt. Aussteiger sind Verräter, werden wie Verräter behandelt, verfolgt, bedroht und eingeschüchtert. Hier greifen unterschiedliche Aussteigerprogramme.

Nachweislich brauchen vor allem die Hilfe, die aus der rechten Szene oder aus sektenähnlichen Vereinigungen aussteigen wollen. Denn hier geht es tatsächlich, wie in der Einleitung angedeutet um Leib und Leben.  Dabei müssen die Programme nicht immer staatlich sein wie man an dem seit Jahren etablierten Programm Exit für Rechtsextreme (http://www.exit-deutschland.de) sehen kann. In unserer Region helfen auch Sportvereine aktiv Aussteigern aus der Rechten Szene, wie z.B das BG Göttingen oder der Fußballclub Hannover 96 um nur einige zu nennen.

Das Aussteigerprogramm des Verfassungsschutz wurde für Linksextreme und Islamisten erweitert. http://www.verfassungsschutz.de/de/arbeitsfelder

Das Aussteigerprogramm des Verfassungsschutzes

Das Aussteigerprogramm des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) ist ein Beitrag zum Maßnahmenkatalog der Bundesregierung gegen Extremismus, gegen Gewalt, für Toleranz und für Demokratie. Dies ist ein Ansatz zur Auseinandersetzung mit allen Erscheinungen des Extremismus und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit ca. 2 Milionen Euro gefördert.

Bundesministerin Schröder hatte in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ gesagt, Linksextremismus sei zu lange verharmlost worden und müsse neben dem Islamismus künftig stärker bekämpft werden. „Eine Demokratie darf ihren Feinden gegenüber nicht blind sein, weder auf dem rechten noch auf dem linken Auge“.

Folgendes Programm wurde für Menschen entwickelt, die sich von solchen Gruppierungen z.B. Linksextremen Gruppierungen lösen wollen, jedoch dies aus eigener Kraft nicht schaffen. Es bietet Hilfesuchenden mit unterstützenden Maßnahmen, die sich stets nach dem Einzelnen richten.

Der Grundgedanke: „Hilfe zur Selbsthilfe“  

Hilfsangebote sind zum Beispiel:

  • Unterstützung bei der Arbeitsplatz- und Wohnungssuche
  • Bildungangebote (schulische sowie berufliche Qualifizierung)
  • Beratung und Kontaktaufnahme zu Justiz, Behörden sowie Arbeitgebern
  • Vermittlung externer Hilfsangebote (z.B. Alkohol- und Drogensuchtprogramme)

Unter einer bestimmten Rufnummer und Website ist rund um die Uhr Kontaktaufnahme möglich. Darüber hinaus stellt das Aussteigerprogramm eine Beratungsstelle für Familienangehörige und Freunde von Angehörigen der linksextremistischen Szene zur Verfügung.

Für geläuterte Linksextremisten:

Das verspricht eine freigeschaltete Hotline für Linksextremisten, die das Bundesamt für Verfassungsschutz (faltblatt_aussteiger_Li_2011) ab sofort unter der Service-Telefonnummer (02 21) 792 66 00 anbietet.   Eine weitere Möglichkeit zur Kontaktaufnahme besteht über die E-Mail-Adresse aussteiger@bfv.bund.de.

Woher kommt der Rassismus?

Rasse ist ein biologischer Begriff zur Untergliederung einer Spezis oder Gattung bei den Tieren. Sie lassen sich in verschiedenen Arten unterscheiden, die vererbliche Merkmale aufweisen.

Die Rassentheorien teilen z.B. die Menschen in verschiedenen Gruppen ein, denen bestimmte vererbliche Merkmale zugeschrieben werden. Früher stützte sich die Rasseneinteilung auf Sprachgruppen (z.B. germanische, slawische Rasse), heute werden eher geographische oder äußerliche Gesichtspunkte der Einteilung in Rassen zugrunde gelegt (z.B. nordische, alpine Rasse, gelbe oder schwarze Rasse).

Aus diesen Theorien entwickelte sich der Rassismus.

Früher

Früher gab es den Begriff Rassismus nicht. Dennoch wurden auch im Mittelalter Unterschiede gemacht, die sich im Äußeren wiederspiegeln.  Das heißt, es wurde auf Menschen geachtet, die nicht aus derselben Stadt oder demselben Land kamen. Sie wurden misstrauisch betrachtet. Sie wurden gar verstoßen. Gerade wenn sie anders aussahen, d.h. zum Beispiel durch Erkrankungen oder Vererbung (z.B. rote Haare) sich von den anderen abhoben. Die Herkunft war damals für die Menschen sehr wichtig. Sie war ein Zeichen von Reinheit. Das diese so genannte Reinheit durch Umwelteinflüsse veränderbar und damit unhaltbar war, kam für Rassentheoretiker nicht in Frage. Menschen anderer Rassen wurden als minderwertig betrachtet oder gar als Sklaven bereits im alten Rom gehalten. Auch hier wurden Unterschiede gemacht, so wurden „gleichartige Sklaven“ im Haushalt, zur Kinderbetreuung und Bildung verwendet, während z.B. schwarze Afrikaner oder Nordafrikaner, die kräftig gewachsen waren, zu körperlich anstrengenden Arbeiten herangezogen wurden. Auf diese Art wurden andere Völker unterjocht und Macht ausgeübt.

Heute

Ab dem 20. Jahrhundert entstand der heutige Rassismus, der (politische, soziale) Rassismus nimmt diese äußerlichen Merkmale auf, überhöht sie in Bezug auf die eigene Rasse und wertet sie in Bezug auf andere Rassen ab. Dabei spielt die Religion, Kultur und Weltanschauung eine wichtige Rolle. Meist treten diese Unterschiede schon äußerlich in Form von Kleidung auf.

Die Abwertung einer anderen „Rasse“ fördert das Überlegenheitsgefühl und erzeugt Vorurteile, Ablehnung und Feindseligkeit gegenüber anderen Rassen. Alle Formen des Rassismus übersehen (bzw. leugnen), dass

  1. die Spezies Mensch zwar über bestimmte erblich erworbene Anlagen verfügt, die aber immer in der (politischen, sozialen, ökonomischen) Umwelt geformt werden und
  2. die Unterschiede innerhalb einer Rasse größer sind, als die Unterschiede zwischen den Rassen.

Der heutige Rassismus kann in zwei weitere Gruppen unterteilt werden:

  • der eigentliche Rassismus und der
  • Alltagsrassismus

Der Alltagsrassismus ist eher als Witz gedachter Rassismus, der jemanden zu demütigen versucht, weniger um ihn rassistisch zu beleidigen.

Der eigentliche Rassismus ist, wenn einzelne Gruppierungen oder gar ein Land Menschen wegen ihrer angeblichen rassischen Minderwertigkeit wirtschaftlich, gesellschaftlich und rechtlich benachteiligen z.B. diskriminieren, verprügeln oder gar bestehlen.

 
Hier ein schöner Link aus der Schweiz von „humanrights“:
Was heißt (Kultur-)Rassismus?
http://www.humanrights.ch/upload/pdf/061123_arbeitsblatt_rassismus.pdf
 
 
 

Linksestremistische bzw. linksorientierte Parteien

Linksextremistische Parteien basieren auf Gedankengut von Karl Marx, Friedrich Engels und Wladimir Lenin. Marx und Engels sind die Verfasser vom Kommunistischen Manifest, in dem die beiden den Kampf der Arbeiterklasse gegen Kapitalismus beschreiben.

Linksextremisten möchten ihre Ideen nicht nur durch Demokratische Regeln durchsetzen sondern sie probieren eine revolutionäre Umwälzung durch z.B. Gewalt und Terror. Das schlimmste Beispiel für Linksextremismus in Europa war die Oktoberrevolution im 20. Jahrhundert in Russland. Nach der Machtübernahme von Bolschewiki, herrschte in Russland die längste Linksextremistische Diktatur in Europa.

Heutzutage fühlen sich manche Leute in Deutschland benachteiligt durch den Staat und seine kapitalistische Marktwirtschaft. Sie werden durch kommunistisches Gedankengut angesprochen, wie sie z.B. durch den Kampf gegen Kapitalismus ihre Stellung in der Gesellschaft verbessern können. Gegenwärtig in Deutschland gibt es wenig linksextreme Gewalt, sie fällt lediglich durch Rangeleien bei Demonstrationen gegen Faschismus und Kapitalismus auf. Bei diesen nett ausgedrückten Rangeleien, können Demonstranten beider Seiten und auch Polizisten zu Schaden kommen. Man kann das nicht mit den 1960iger/1970-iger und 1980-iger Jahren vergleichen, wo die RAF die schlimmsten Anschläge in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland verübt hat.

Daher würden wir sagen, dass diese Randgruppen möglichst gewaltfrei eher durch Aufklärung agieren. Sie nutzen das demokratische System um auf dem politischen Bankett für ihre Ideen einzutreten. Ihre Forderung zielt heute auch auf ein anderes System ab. Sie wollen von der freiheitlich demokratischen Gesellschaft weg zu einer so genannten freien, gleichen, gerechten und basisdemokratischen Gesellschaft, wobei bisher keiner genau weiß, wie die aussehen würde.

Es ist eine Theorie oder auch eine Ideologie?

Lehre, die Zeichen und Symbole des Ku-Klux-Klans und der Politische Einfluss

Doktrin

Der Ku-Klux-Klan sieht sich selbst als radikale protestantische Organisation.

Von den 1900er bis zu den 1940er Jahren, sahen mehr als 100.000 fundamentalistische Protestanten den Ku-Klux-Klan als ein Teil ihrer Religion (die Protestanten kamen meistens aus dem Westen, später kam dann auch ein kleiner Teil aus dem Süden Amerikas).

Millionen andere sahen den Klan  jedoch als vollwertige Christen an.

Zu dieser Zeit wurde die Unterdrückung von Schwarzen, Juden und Katholiken vom größten Teil des Ku-Klux-Klans als „Gottes Plan“ angesehen.

Die Mitglieder des Klans sahen sich selbst auch als verfassungstreue Patrioten, daher musste man bei der Aufnahme in den Klan einen Eid auf die US-Verfassung schwören.

Einige Neo-Nazis sehen den Klan, trotz der fast gleichen Ideologie, als zu gemäßigt an und lehnen ihn daher ab.

Zeichen und Symbole

Die 1915 entstandene Version der Ku-Klux-Klan-Flagge konzentrierte sich auf den Gebrauch der US-Amerikanischen Flagge, dies erkennt man an einigen Symbolen und Farben, die auch auf der USA Flagge vorhanden sind.

In den 50er und 60er Jahren versuchten einige der Klan-Gruppen sich die Kriegsflagge der Konföderation anzueignen, um sie im  Kampf gegen die Aufhebung der Rassentrennung und der Rassenintegration im Süden der USA zu verwenden, jedoch wurde diese Identifikation vom mittleren Westen nicht anerkannt. Aufgrund dessen zersplitterte der Klan in die konföderierte Kriegsflagge und die amerikanische Flagge, ohne offizielle Anerkennung.

Das bekannteste Symbol des Ku-Klux-Klans ist ein brennendes Kreuz, es symbolisiert das Licht Jesu Christi, da sich der Klan als radikale christliche Organisation sieht.

Zur Verwendung der weißen Kapuzengewänder gibt es zwei Theorien:

  • Die Gewänder repräsentieren Geister, der im amerikanischen Bürgerkrieg getöteten Konföderationssoldaten, die vom Tod auferstanden sind, um sich an ihren Feinden zu rächen. Daher finden die Klan-Treffen meistens nachts statt.
  • Die weißen Kapuzen symbolisieren Reinheit und Sauberkeit, um sich von denen als schmutzig und minderwertig wahrgenommenen Gruppen, wie zum Beispiel den Schwarzen abzugrenzen.

Wer war die RAF?

Wer war eigentlich die RAF und was heißt RAF?

RAF heißt Rote Armee Fraktion.

Die RAF war eine Gruppe linksextremistischer Terroristen in der BRD. Sie agierten in den 1970er, 80er und 90er Jahren. Im Laufe der Jahre gab es bei der RAF drei Generationen. In dieser Zeit hatte die RAF insgesamt ca. 60-80 Mitglieder und war verantwortlich für 34 Morde. In ihren eigenen Reihen starben 27 Mitglieder und Sympathisanten. Die Hauptziele der RAF waren Politiker, Banker und Großindustrielle. Hintergründe für die Handlungen der RAF waren zum Beispiel die nicht ausreichend aufgearbeitete nationalsozialistische Vergangenheit Deutschlands. Außerdem war die RAF gegen den Vietnamkrieg und vertrat die Ansicht das man den antiimperialistischen Kampf gegen die USA auch in Westeuropa führen muss.

Soviel erstmal zur Einführung wer die RAF überhaupt war. Demnächst folgen detaillierte Artikel zur Roten Armee Fraktion. Dazu zählen unter anderem:

  • die wichtigen Mitglieder,
  • die berühmtesten Anschläge,
  • die drei Generationen uvm.