Archiv für den Monat Januar 2012

Die NPD

Eine kurze Zusammenfassung: woher kommt die NPD? 

Die NPD (Nationaldemokratische Partei Deutschlands) wurde 1964 als Sammelpartei der extremistischen Rechten gegründet. Zur Gründungszeit dieser Partei existierten im neuen Staat gleich vier rechtsextremistische Parteien, zwei mit bundesweitem Anspruch in Form der „Deutschen Konservativen Partei – Deutsche Rechtspartei (DKP-DRP) und der „Sozialistischen Reichspartei“ (SRP) und zwei mit regionalem Anspruch in Gestalt von der „Nationaldemokratischen Partei“ (NDP) in Hessen und der „Wirtschaftlichen Aufbau-Vereinigung“ (WAV) in Bayern. Bei den Wahlen konnten sie aber keine Erfolge erzielen, abgesehen von der SRP die 1951 bei den Landtagswahlen in Niedersachsen 11 Prozent und bei Wahlen zur Bremer Bürgerschaft 7,7 Prozent der Stimmen erhielten. 1952 wurde die SRP durch das Bundesverfassungsgericht wegen der Ablehnung der freiheitlichen demokratischen Grundordnung verboten.

Anfang der 1960er Jahre setzte sich die Einsicht der Bündelung im rechtsextremistischen Lager durch, so dass die NPD aus verschiedenen rechtsextremen Gruppen und kleineren rechten Parteien (wie z.B. der Deutschen Reichspartei und Vaterländischen Union aber auch aus dem rechten Flügel der FDP) hervorging. Zwei Jahre nach ihrer Gründung gelang der NPD der Einzug in die Landesparlamente von Hessen und Bayern. 1967 in Bremen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Dieser Aufschwung der NPD wurde aber durch die Wiedervereinigung 1989 gestoppt. Danach verlor die NPD in den meisten Bundesländern stark an Bedeutung, allerdings gibt es auch Bundesländern (z.B. Sachsen) in denen die NPD heute noch stark vertreten ist. In manchen Ortschaften erreicht die NPD auch heute noch 30% der Stimmen, wobei vor allem Männer zwischen18-24 Jahren die Wähler sind.

Die NPD aus heutiger Sicht:

in den 1990iger Jahren verlor die NPD an Popularität (siehe Säulendiagramm – Wahlergebnisse). Sie wäre fast in der Bedeutungslosigkeit verschwunden. Daher musste sich die starre extrem rechte Partei in eine agile neonazistische Bewegungspartei wandeln. „Den Orientierungsrahmen bietet dabei das so genannte Dreisäulenkonzept aus dem Jahr 1998, welches 2004 zu einem Viersäulenkonzept ausgebaut wurde.“ Das Parteipräsidium agiert immer kämpferisch, so auch bei der Erklärung zum Strategiepapier zum Säulenkonzept 1998:

„Wenn die NPD ihre Ziele für Deutschland erreichen will, muss sie – im übertragenen Clausewitzschen Sinne gesprochen – drei große Schlachten schlagen“ (Parteivorstand NPD 1999:359). „Zur Programmatik“, „zur Massenmobilisierung“ und „zur Wahlteilnahme“ (Parteivorstand NPD 1999:359ff.) „zur Bündnispolitik“ ruft die neue, vierte Säule auf.

Wie soll man diese drei/vier Säulen deuten?

Es geht hier wohl um:

  • den „Kampf um die Köpfe“
  • den „Kampf um die Straße“
  • den „Kampf um die Parlamente“ und
  • den „Kampf um den organisierten Willen“

„Die Säulen „Kampf um die Straße“ und „Kampf um den organisierten Willen“ lassen sich dabei recht konkreten Zielen zuordnen: Die NPD will Demonstrationen abhalten und ein Bündnis mit der DVU und freien Kammerradschaften schließen. Der „Kampf um die Köpfe“ und der „Kampf um die Parlamente“ sind unterdessen um einiges vager gehalten. Hier geht es darum, auf vielfältige Art Menschen an sich zu binden und bei möglichst vielen Wahlen gute Ergebnisse zu erzielen.“1

2004 gelang es der NPD in den sächsischen Landtag unter dem Vorsitz von Udo Voigt einzuziehen. D.h. die NPD ist nun schon acht Jahre im sächsischen Landtag vertreten. Damals äußerte Voigt in einem Interview mit der JF („Junge Freiheit“):

„Es ist unser Ziel, die BRD ebenso abzuwickeln, wie das Volk vor fünfzehn Jahren die DDR abgewickelt hat“

und an anderer Stelle bemerkte Voigt:

„Zweifellos handelt es sich bei Hitler um einen großen deutschen Staatsmann“

Der derzeitige Parteivorsitzende ist Holger Apfel, die Stellvertretenden Vorsitzenden sind Udo Pastörs, Karl Richter und Frank Schwerdt. Der Bundesgeschäftsführer ist Jens Pühse und der Bundesschatzmeiste ist Andreas Storr. Bei der Landtagswahl im November 2010 konnten sie nur in Sachsen und in Mecklenburg-Vorpommern die 5% Hürde schaffen. Doch sind es in Thüringen und in  Sachsen-Anhalt schon mehr als 4%. Ein alarmierendes Signal also.

Quellen:

1. Stephan Braun, Alexander Geisler, Martin Gerster (hrsg), Strategien der extremen Rechten, Hintergründe-Analysen-Antworten, 1. Aufl. 2009; Dossier von Armin Pfahl-Traughber, Die „alte“ und die „neue“ NPD – Eine vergleichende Betrachtung zu Gefahrenpotential und Profil sowie das Dossier von Christoph Schulze, Das Viersäulenkonzept der NPD
http://de.wikipedia.org/wiki/Nationaldemokratische_Partei_Deutschlands (24.1.12 15:03)
http://www.suite101.de/news/npd-mit-erschreckend-hohem-wahlergebnis-in-vorpommern-a122417
(24.1.12 15:56)

Was ist Faschismus?

Faschismus ist eine weit verbreitete Ideologie, welches überall auf der Welt auf unterschiedliche Weise auftreten kann. In Europa zählen wir den Faschismus zum Rechtsextremismus. Aus dieser Ideologie sind rechtsgerichtet Systeme, Herrschaftsformen und Terrorgruppen entstanden. Der Faschismus hat den Nationalsozialismus entfacht, das Führerprinzip ins Leben gerufen, bekämpft Demokratien, Sozialismus und Liberalismus, schürt den Hass der Massen auf Minderheiten wie Kommunisten, Intelektuelle, Schwarze, Gastarbeiter, Asylanten, Sinti und Roma sowie Juden. Aus diesem Hass entsteht der Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit bzw. Rassismus. In meinem Bericht werde ich mich jedoch hauptsächlich mit dem Thema Faschismus auseinandersetzen.

Faschismus (lateinisch) ist eine Herrschaftsform die hauptsächlich im 20. Jahrhundert in vielen Ländern Europas zu finden war. Faschistische Systeme waren Diktaturen, die gegen den demokratischen Grundgedanken sind. Ursprünglich kommt der rechtsgesinnte Faschismus aus Italien in der Herrschaft von Benito Mussolini, der von 1922 bis 1943 herrschte. Es gab nur eine politische Partei, denn andere Parteien wurden verboten. Diese Partei übte massiven Terror gegen Andersdenkende aus. Meinungsfreiheit und Pressefreiheit gab es im Faschismus nicht. Gegner des Faschismus wurden eingesperrt, gefoltert und umgebracht. Die bekanntesten faschistischen Diktaturen waren die Diktaturen in Italien, Portugal, Österreich, Spanien, Ungarn oder Kroatien. Doch die bekannteste Faschistische Zeit war die in Deutschland. Der Nationalsozialismus unter Hitler wird als die brutalste Form des Faschismus angesehen. In dieser Zeit wurden systematisch Millionen von Menschen in Konzentrationslagern festgehalten und umgebracht. Die Anhänger des Faschismus nennen sich Faschisten und haben als Symbol das Rutenbündel.

Da ich mich mit dem Thema „Faschismus“ auseinander gesetzt habe. Bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass dieser auch heute noch eine Bedrohung für die Demokratie darstellt, wie viele Kritiker es auch behaupten. Meine persönliche Meinung beruht darauf, dass die Zeit während des zweiten Weltkriegs nie wieder Revue passieren darf. Da Deutschland vor dem zweiten Weltkrieg und auch heute wieder nicht nur Heimat für Deutsche sondern auch für Ausländische Mitmenschen und Andersgläubige ist. Schon unter “dem alten Fritz“ war Deutschland ein Zufluchtsort für Vertriebene.

Jeder soll nach seiner Façon selig werden

Spricht sehr für unsere international gewachsene Gesellschaft.

Zitat:
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_gefl%C3%BCgelter_Worte/J#Jeder_soll_nach_seiner_Fa.C3.A7on_selig_werden

Der Rechtsextremis wurde verkannt…

Die Machenschaften und das radikal-militante Vorgehen der „Rechten Szene“ wurde in den letzten Jahren verkannt. Täglich erreichen uns Berichte vom vorgehen dieser in Deutschland agierenden rechten Terrorzelle, was keiner für möglich hielt. Das Entsetzen ist groß.

Viele Menschen der heutigen Gesellschaft haben geglaubt, dass mit dem Ende des Naziregimes, unter der Führung von Adolf Hitler, ein für alle mal Ruhe auf dem politischen Boden eingekehrt sei. Zudem scheinen viele Menschen anzunehmen, dass Formen des Extremismus, sowie der Rechts- aber auch Linksextremismus gar nicht mehr existieren. Extremismus ist weit verbreitet. Extremismus ist nicht zu stoppen. Und wir dachten, Extremismus sei Geschichte.

Heutzutage gibt es zahlreiche Extremisten, die für ihre verschiedenen politischen Ansichten, auch bereit sind, zur Waffen zu greifen. Unter solchen Vorgehensweisen, leiden bei Demonstrationen, die normalerweise friedlich ablaufen sollten, unbeteiligte Passanten oder teilnehmende Demonstranten. Wer möchte schon gerne einen Backstein an den Kopf bekommen.

Doch in diesem Text möchte ich den Rechtsterrorismus/ Rechtsextremismus näher bringen, und aufzeigen, zu welchen grausamen Taten Untergrundgruppen der Rechten fähig sind. Bisweilen glaubten wir, dass Sie hin und wieder ihre angemeldeten Aufmärsche machen….

Immer wieder tauchen Meldungen in den Nachrichten auf, die in der Bevölkerung wie auch bei internationalen Beobachtern für Aufsehen sorgen. Ein Beispiel dafür, jener der Zwickauer Terrorgruppe, die erstmals 1998 auftauchten. Seitdem sollen zehn skrupellose Morde auf deren Konto gehen. Täglich werden neue Details bekannt. Als Bürger dieses Landes sind wir fassungslos, wie so etwas überhapt möglich war.

Nachrichten, welche die Welt erschüttern. Dabei sollte sich doch ein jeder als Ziel setzen, die Demokratie zu stärken, immerhin gelingt es dieser, möglichst lange den Frieden in Europa zu sichern. Aber nein, manche Menschen haben verbohrte Ansichten und meinen, diese, mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln, durchsetzen zu müssen. Eine „Revolution“ anzuzetteln, damit auch andere die angeblichen Ungerechtigkeiten sehen und eine Veränderung vornehmen.

Der Rechtsextremismus, damals in Deutschland hauptsächlich bekannt als Nationalsozialismus, wurde grundlegend durch das Naziregime und deren Anhänger geprägt. Rechtsextremisten befürworten das Führerprinzip und die ethnische Homogenität. Als Vorbild für dieses menschenverachtende Regime war der parallel entstandene Faschismus in Italien.

Zurück zur Zwickauer Terrorzelle, vor kurzem wurde berichtet, dass es der GSG 9 gelungen sei, einen weiteren Befürworter und intrigierten Unterstützer des braunen Netzwerkes zu stellen. Welches Ende wird das noch nehmen? Neben dies befassen sich verschiedene Organisationen jetzt noch mit der regionalen und bundesweiten Vernetzung der braunen Fraktionen. Dabei wurde erfasst, dass in Thüringen und Sachsen Militante dieser Szene eng zusammen wirkten. Die Konflikte in diesen Bundesländern reichen soweit, dass türkische Besitzer eines Döner-Restaurants Angst bekamen. Sie wurden bedroht und verhöhnt.

Muss es solch unwürdige Vorgehensweisen auf  Menschen noch geben, in Zeiten, wo wir alle genügend Zeit und Raum zum denken und leben haben?

Linksextremistische Parteien bzw. linksorientierte Parteien II

Auch heute werden viele demokratische Parteien wegen Ihrer Wurzeln, aber auch wegen Teile ihres Programmes als linksextremistische Parteien angesehen. Zu Ihnen zählen

  • die Partei “DIE LINKE“,
  • die “Deutsche Kommunistische Partei“ (DKP) und
  • die “Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands“ (MLPD)

Es gibt aber auch Parteien die einen so genannten “roten Flügel“ haben, der ebenfalls das kommunistische Gedankengut propagiert. Diesen Flügel soll es beim Bündnis90/DieGrünen aber auch bei der neu aufkommenden Piratenpartei geben. Der “rote Flügel“ der SPD soll über die WASG mit der PDS, die die Nachfolge Partei der SED ist, zur Partei DIE LINKE verschmolzen sein. Die Beurteilung, ob der „rote Flügel“ extremistisch ist oder nicht, steht uns nicht zu. Ziel dieses „roten Flügels“ ist wie im zuvor erschienen Artikel eine so genannten freie, gleiche, gerechte und basisdemokratischen Gesellschaft, wobei wir keine Vorstellung haben, wie die aussehen soll.

Linksorientierte Parteien und deren Ziele:

Unsere Gruppe bearbeitet das Thema Lniksextremistische bzw. Linksorientierte Parteien in Deutschland. Nach mehrwöchigen Zusammenarbeiten haben wir nun unsere Ergebnisse erarbeitet und hoffen, alles richtig verstanden zu haben und es so formuliert zu haben, dass Sie es verstehen.

DIE LINKE:

„Versuchen einer Überwindung der kapitalistischen Eigentums- und Herrschaftsverhältnisse“.

Im Mittelpunkt des Eckpunktepapiers stehen die Ideen des „demokratischen Zentralismus“. Im Verständnis der Partei DIE LINKE dienen sie dazu „den Kapitalismus in einem transformatorischen Prozess [zu] überwinden“. Letzendlich sollen sie in eine „solidarische Erneuerung und konsequent demokratische Gestaltung der Gesellschaft“ münden.²

²Zitat, Infos von der Seite:
http://www.verfassungsschutz.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=12318&article_id=54258&_psmand=30

Deutsche Kommunistische Partei (DKP)

„Politischer Kompass und Fundament der Politik der DKP sind die von Marx, Engels und Lenin begründeten und von anderen weitergeführten Erkenntnisse des wissenschaftlichen Sozialismus, der materialistischen Dialektik, des historischen Materialismus und der politischen Ökonomie. Die DKP wendet den Marxismus auf die Bedingungen des Klassenkampfes in unserer Zeit an und versucht ihn weiter zu entwickeln.“

Als Fernziel sieht die DKP die Ersetzung der bestehenden Gesellschaftsordnung durch den Sozialismus, was sich in Kapitelüberschriften wie „Der Sozialismus – die historische Alternative zum Kapitalismus“ und „Unser Weg zum Sozialismus“ widerspiegelt.³

3. Infos von der Seite:
http://www.verfassungsschutz.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=12319&article_id=54257&_psmand=30

Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD)

Die Partei ist gegen eine kapitalistische Herrschaft und will jede Form von Aubeutung und Unterdrückung der Bürger unterbinden.

Gefahren für die Demokratie:(allgemein)4

Linksextremisten sind erklärte Gegner der Staats- und Gesellschaftsordnung der Bundesrepublik Deutschland, die sich als von Rassismus und Faschismus geprägten Kapitalismus diffamieren. Je nach ideologisch-politischer Orientierung wollen sie stattdessen eine sozialistische bzw. kommunistische oder eine „herrschaftsfreie“ Gesellschaft etablieren und orientieren ihr politisches Handeln an revolutionär-marxistischen oder anarchistischen Ideologien. Revolutionär-marxistische Organisationen setzen auf traditionelle Konzepte eines langfristig betriebenen „Klassenkampfes“. Das anarchistisch geprägte Selbstverständnis der sog. Autonomen ist getragen von der Vorstellung eines freien, selbstbestimmten Lebens in „herrschaftsfreien Räumen“; entsprechend wird jede Form staatlicher und gesellschaftlicher Normen abgelehnt.

Die Aktionsformen von Linksextremisten sind vielfältig. Sie umfassen öffentliche Kundgebungen und offene Agitation (in Flugblättern, Plakataufrufen, periodischen Schriften, elektronischen Kommunikationsmedien) ebenso wie die Beteiligung an Wahlen und Versuche der verdeckten Einflussnahme auf nicht extremistische Zusammenschlüsse. Einzelne linksextremistische Zusammenhänge sehen in der Anwendung von Gewalt einschließlich offen oder verdeckt begangener Straftaten wie Sachbeschädigungen, Massenmilitanz und auch Körperverletzungen einen Weg zur Durchsetzung ihrer politischen Ziele.

Seit Jahren bedrohen insbesondere diese gewaltbereiten Linksextremisten, vor allem aus der autonomen Szene, die innere Sicherheit Deutschlands. Dieses Spektrum umfasste Ende 2008 rund 6.300 Personen, darunter bis zu 5.800, die sich selbst als Autonome bezeichnen. Einzelne autonome Zusammenhänge überschreiten mit ihren vor allem gegen Sachen gerichteten Anschlagsaktivitäten die Grenze zu schweren Gewalttaten, darunter insbesondere Brandanschläge. Es ist dabei nie ganz auszuschließen, dass auch Menschen zu Schaden kommen auch wenn dies nicht beabsichtigt ist.

4. Quelle:
Verfassungsschutz
 

Abschließend wäre zu sagen:

Das Ziel einer freien, gleichen, gerechten und basisdemokratischen Gesellschaft haben wir in vielen Kommentaren zum „Schwarzen Block“ gelesen, von daher gehen wir davon aus, dass es auch ein angestrebtes Ziel vieler linksorientierter Parteien sein kann.

bekannte Linksextremistische Parteien in Deutschland

Al-Qaida

Al-Qaida (arabisch ‏القاعدة‎ al-qāʿida [alˈqaːʕɪda], Das Fundament/ die Basis/ die Regel/ der Stützpunkt/ die Liste, offiziell Tandhim Qaidat al-Dschihad, deutsch Organisation der Dschihad-Basis) ist ein loses, weltweit operierendes Terrornetzwerk meist sunnitischer dschihadistischer Organisationen, das seit 1993 zahlreiche Terroranschläge (meist in Verbindung mit Bekennerschreiben) in mehreren Staaten verübt hat, und mit zahlreichen weltpolitischen Ereignissen im Zusammenhang steht. Viele der von dem Netzwerk verübten Anschläge gelten als terroristischer Massenmord an Zivilisten.

In der Weltöffentlichkeit wurde die Organisation erstmals nach dem Bombenanschlag auf das World Trade Center 1993 und den als Operation Bojinka bekannten vereitelten Massenmord während des Weltjugendtags in Manila 1995 wahrgenommen. Seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 bestimmt sie als eine permanente islamistische Bedrohung das Weltgeschehen mit. Erklärtes Ziel der al-Qaida ist die Errichtung eines, alle islamischen Länder und Gebiete sowie weitere Territorien umspannenden, Gottesstaats für alle Rechtgläubigen. Zwischenzeitliche Ziele bestehen darin, die westlichen Staaten zu bekriegen, von denen sie annimmt, dass diese eine weltweite antiislamische Verschwörung anführen, sowie die Vernichtung Israels herbeizuführen.

Al-Qaida wird von den Vereinten Nationen als terroristische Vereinigung betrachtet, und Mitgliedstaaten sind verpflichtet, Sanktionen gegenüber Individuen und Vereinigungen durchzusetzen, die mit ihr in Verbindung stehen. Außerdem wird al-Qaida von der Europäischen Union, ihren Mitgliedern, sowie zahlreichen weiteren Staaten und Organisationen als Terrororganisation eingestuft. Al-Qaida wird unter anderem von Deutschland durch den deutschen Verfassungsschutz und in den USA als erste transnationale Terroristische Vereinigung beurteilt und von diesen beiden Staaten als „Prototyp“ für diese Art von Terrorismus angesehen.

Die Motivation des “Heiligen Krieges“

Die Motivation des „Heiligen Krieges“ haben eine neue Bedeutung nach den Anschlägen des 11. September 2001 bekommen, als von islamistischen Terroristen der Al-Quaida, der eigenmächtig erklärte „Heilige Krieg“ oder „Dschiad“ im Namen Allahs ein unverwundbares Wahrzeichen der westlichen Mächte zerstörte und dabei nicht nur Amerikaner traf.

Seitdem hat der globale Terrorismus ein neues Gesicht bekommen und wir sprechen nicht wie in den 90iger Jahren vom „Kampf der Kulturen“ sondern vom „Heiligen Krieg“, indem schön vor Jahrhunderten religiöse Gefühle monotheistischer Religionen für politische Zwecke missbraucht  oder instrumentalisiert wurde.

Alle monotheistischen Religionen (Judentum, Christentum und die etwas jüngere Weltreligion Islam) beinhalten eine Heilslehre, nach der die Menschen in Gläubige und Ungläubige geteilt sind, wobei nur den Gläubigen das Heil offen steht.

Die Ungläubigen hingegen erwartet die Verdammnis.

Zudem sind die großen Weltreligionen größtenteils missionarisch, d.h. sie fühlen sich berufen, ihre Religion durch Predigten, Vorträge, Hausbesuche, die Verbreitung von Schriften und der Verwendung moderner Massenmedien zu verbreiten.

Leider wurden jedoch vor allem in der Vergangenheit auch gewaltsame Methoden angewandt, um Menschen zu bekehren.

Insbesondere den großen Religionen und den sich von ihnen ableitenden Konfessionen und Sekten diente die Bekehrung zum “Rechten Glauben“ und das Handeln im Auftrag „Gottes“ der Rechtfertigung für Verstöße gegen das Gebot “du sollst nicht töten“, durch Kriege, Bürgerkriege, Anschläge und politische Morde; Verstöße, die vor allem eigennützige Ziele verfolgten.

Das beste Beispiel hierfür bieten die Kreuzzüge im Mittelalter, deren offizieller Zweck darin bestand, den in Not geratenen orthodoxen Glaubensbrüdern unter die Arme zu greifen.

Tatsächlich verfolgten die Kreuzzüge natürlich weniger das Ziel den angeblichen “Willen des Herrn“ zu verwirklichen, als in erster Linie die persönlichen Interessen:

  • Die Kirche wollte mehr Macht
  • Die Kreuzfahrer mehr Einfluss und Reichtum

Dabei half ihnen die vom Papst erteilte “Absolution“, die es ihnen erlaubte jedes Verbrechen zu begehen, das zur Erfüllung der Mission notwendig wäre.

Bis heute blieb der Krieg der gleiche, ein Glaubenskrieg, in den unter dem Mantel des “Glaubens im Recht zu sein“, gegen die eigenen moralischen Grundsätze ins Feld gezogen wird.

Wir können uns daher dem Fazit von Guido Knopp, Stefan, Brauburger und Peter Arens in der ZDF-Dokumentar-Reihe „Der Heilige Krieg“ anschließen:

„Kein Krieg ist heilig!“

Was die Welt niemals vergisst…

Was die Welt niemals vergisst sind die Anschläge des 11. September 2001. Die Ausführung der Tat glich der Verwandlung von Jets in fliegende Bomben, treffgenau gerichtet auf Symbole des amerikanischen way of life.

11. September 2001:

Reges Treiben in der New Yorker Innenstadt, ein Tag wie jeder andere?

Niemand auf der Welt konnte nur annähernd ahnen, welche Folgen der 11. September 2001 mit sich bringen würde.

08:46 Uhr rast eine Boeing 767 in den Nordturm des World Trade Centers. Tausende Menschen befinden sich zu dieser Zeit hier und arbeiten, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Ein Unfall, tragisch, aber ein Unfall. Ein Geschehen, was nicht vorauszusehen war.

09:03 Uhr, eine zweite Maschine rast in den Zwillingsturm. Kein Unfall, ein Anschlag. Die Weltmacht wurde getroffen und keiner weiß, warum. Natürlich nicht.

Im Jahr 1993 explodierte eine Bombe im selben Gebäude. Tausende wurden verletzt, sechs Menschen kommen uns leben.

War das ein Warnruf? Eine Vorankündigung für das, was acht Jahre später passieren sollte?

Osama bin Laden war bekannt, auch in den 90er Jahren. Mohammed Atta, ein junger Ägypter, schrieb sich in den 90ern an der Uni in Hamburg ein. Ein freundlicher Mann, der 1996 sein Testament verfasste.

Ein junger Mann, der in seiner Freizeit in die Moschee beten ging.

Vielleicht hatte sich Atta damals schon als Kämpfer des „Dschihad“ gesehen?

Osama wollte dem Westen einen Schlag versetzen. Er suchte Kämpfer, die er für sein Vorhaben ausbilden konnte.

Da kamen Mohammed Atta und Marwan Al-Shehhi aus Hamburg mit sehr guten Englisch-Kenntnissen und einer Begeisterung für Technik gerade recht.

Ihre Flugausbildung absolvierten sie in Florida. Welch Ironie.

Nahezu 3000 Menschen mussten durch die beiden Studenten sterben. Menschen mit Familien, die nun allein dastehen. Menschen, die dafür büßen mussten, dass keiner bemerkte, was Osama plante.

Es war bekannt.

 Bereits zehn Jahre zuvor baute Osama ein Terrornetzwerk auf mit nur einem Ziel:

Ein      Schlag gegen den Westen.

Unschuldige Menschen, Sekretärinnen, Börsenmakler, Polizisten, Feuerwehrmänner. Sie mussten sterben. Warum?

Es fielen Menschen aus den Fenstern.

Verzweiflung. Angst. Wo sollten sie auch hin?

Ein Ereignis.

Eine Terrororganisation.

3000 Tote.