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März: Wanderausstellung Gemeinsam gegen Rechts – Extremismus

Wanderausstellung des niedersächsischen Verfassungsschutzes - Gemeinsam gegen Rechts - Extremismus

Wanderausstellung des niedersächsischen Verfassungsschutzes – Gemeinsam gegen Rechts – Extremismus

Was ist Faschismus?

Faschismus ist eine weit verbreitete Ideologie, welches überall auf der Welt auf unterschiedliche Weise auftreten kann. In Europa zählen wir den Faschismus zum Rechtsextremismus. Aus dieser Ideologie sind rechtsgerichtet Systeme, Herrschaftsformen und Terrorgruppen entstanden. Der Faschismus hat den Nationalsozialismus entfacht, das Führerprinzip ins Leben gerufen, bekämpft Demokratien, Sozialismus und Liberalismus, schürt den Hass der Massen auf Minderheiten wie Kommunisten, Intelektuelle, Schwarze, Gastarbeiter, Asylanten, Sinti und Roma sowie Juden. Aus diesem Hass entsteht der Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit bzw. Rassismus. In meinem Bericht werde ich mich jedoch hauptsächlich mit dem Thema Faschismus auseinandersetzen.

Faschismus (lateinisch) ist eine Herrschaftsform die hauptsächlich im 20. Jahrhundert in vielen Ländern Europas zu finden war. Faschistische Systeme waren Diktaturen, die gegen den demokratischen Grundgedanken sind. Ursprünglich kommt der rechtsgesinnte Faschismus aus Italien in der Herrschaft von Benito Mussolini, der von 1922 bis 1943 herrschte. Es gab nur eine politische Partei, denn andere Parteien wurden verboten. Diese Partei übte massiven Terror gegen Andersdenkende aus. Meinungsfreiheit und Pressefreiheit gab es im Faschismus nicht. Gegner des Faschismus wurden eingesperrt, gefoltert und umgebracht. Die bekanntesten faschistischen Diktaturen waren die Diktaturen in Italien, Portugal, Österreich, Spanien, Ungarn oder Kroatien. Doch die bekannteste Faschistische Zeit war die in Deutschland. Der Nationalsozialismus unter Hitler wird als die brutalste Form des Faschismus angesehen. In dieser Zeit wurden systematisch Millionen von Menschen in Konzentrationslagern festgehalten und umgebracht. Die Anhänger des Faschismus nennen sich Faschisten und haben als Symbol das Rutenbündel.

Da ich mich mit dem Thema „Faschismus“ auseinander gesetzt habe. Bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass dieser auch heute noch eine Bedrohung für die Demokratie darstellt, wie viele Kritiker es auch behaupten. Meine persönliche Meinung beruht darauf, dass die Zeit während des zweiten Weltkriegs nie wieder Revue passieren darf. Da Deutschland vor dem zweiten Weltkrieg und auch heute wieder nicht nur Heimat für Deutsche sondern auch für Ausländische Mitmenschen und Andersgläubige ist. Schon unter “dem alten Fritz“ war Deutschland ein Zufluchtsort für Vertriebene.

Jeder soll nach seiner Façon selig werden

Spricht sehr für unsere international gewachsene Gesellschaft.

Zitat:
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_gefl%C3%BCgelter_Worte/J#Jeder_soll_nach_seiner_Fa.C3.A7on_selig_werden

Der Rechtsextremis wurde verkannt…

Die Machenschaften und das radikal-militante Vorgehen der „Rechten Szene“ wurde in den letzten Jahren verkannt. Täglich erreichen uns Berichte vom vorgehen dieser in Deutschland agierenden rechten Terrorzelle, was keiner für möglich hielt. Das Entsetzen ist groß.

Viele Menschen der heutigen Gesellschaft haben geglaubt, dass mit dem Ende des Naziregimes, unter der Führung von Adolf Hitler, ein für alle mal Ruhe auf dem politischen Boden eingekehrt sei. Zudem scheinen viele Menschen anzunehmen, dass Formen des Extremismus, sowie der Rechts- aber auch Linksextremismus gar nicht mehr existieren. Extremismus ist weit verbreitet. Extremismus ist nicht zu stoppen. Und wir dachten, Extremismus sei Geschichte.

Heutzutage gibt es zahlreiche Extremisten, die für ihre verschiedenen politischen Ansichten, auch bereit sind, zur Waffen zu greifen. Unter solchen Vorgehensweisen, leiden bei Demonstrationen, die normalerweise friedlich ablaufen sollten, unbeteiligte Passanten oder teilnehmende Demonstranten. Wer möchte schon gerne einen Backstein an den Kopf bekommen.

Doch in diesem Text möchte ich den Rechtsterrorismus/ Rechtsextremismus näher bringen, und aufzeigen, zu welchen grausamen Taten Untergrundgruppen der Rechten fähig sind. Bisweilen glaubten wir, dass Sie hin und wieder ihre angemeldeten Aufmärsche machen….

Immer wieder tauchen Meldungen in den Nachrichten auf, die in der Bevölkerung wie auch bei internationalen Beobachtern für Aufsehen sorgen. Ein Beispiel dafür, jener der Zwickauer Terrorgruppe, die erstmals 1998 auftauchten. Seitdem sollen zehn skrupellose Morde auf deren Konto gehen. Täglich werden neue Details bekannt. Als Bürger dieses Landes sind wir fassungslos, wie so etwas überhapt möglich war.

Nachrichten, welche die Welt erschüttern. Dabei sollte sich doch ein jeder als Ziel setzen, die Demokratie zu stärken, immerhin gelingt es dieser, möglichst lange den Frieden in Europa zu sichern. Aber nein, manche Menschen haben verbohrte Ansichten und meinen, diese, mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln, durchsetzen zu müssen. Eine „Revolution“ anzuzetteln, damit auch andere die angeblichen Ungerechtigkeiten sehen und eine Veränderung vornehmen.

Der Rechtsextremismus, damals in Deutschland hauptsächlich bekannt als Nationalsozialismus, wurde grundlegend durch das Naziregime und deren Anhänger geprägt. Rechtsextremisten befürworten das Führerprinzip und die ethnische Homogenität. Als Vorbild für dieses menschenverachtende Regime war der parallel entstandene Faschismus in Italien.

Zurück zur Zwickauer Terrorzelle, vor kurzem wurde berichtet, dass es der GSG 9 gelungen sei, einen weiteren Befürworter und intrigierten Unterstützer des braunen Netzwerkes zu stellen. Welches Ende wird das noch nehmen? Neben dies befassen sich verschiedene Organisationen jetzt noch mit der regionalen und bundesweiten Vernetzung der braunen Fraktionen. Dabei wurde erfasst, dass in Thüringen und Sachsen Militante dieser Szene eng zusammen wirkten. Die Konflikte in diesen Bundesländern reichen soweit, dass türkische Besitzer eines Döner-Restaurants Angst bekamen. Sie wurden bedroht und verhöhnt.

Muss es solch unwürdige Vorgehensweisen auf  Menschen noch geben, in Zeiten, wo wir alle genügend Zeit und Raum zum denken und leben haben?

Was die Welt niemals vergisst…

Was die Welt niemals vergisst sind die Anschläge des 11. September 2001. Die Ausführung der Tat glich der Verwandlung von Jets in fliegende Bomben, treffgenau gerichtet auf Symbole des amerikanischen way of life.

11. September 2001:

Reges Treiben in der New Yorker Innenstadt, ein Tag wie jeder andere?

Niemand auf der Welt konnte nur annähernd ahnen, welche Folgen der 11. September 2001 mit sich bringen würde.

08:46 Uhr rast eine Boeing 767 in den Nordturm des World Trade Centers. Tausende Menschen befinden sich zu dieser Zeit hier und arbeiten, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Ein Unfall, tragisch, aber ein Unfall. Ein Geschehen, was nicht vorauszusehen war.

09:03 Uhr, eine zweite Maschine rast in den Zwillingsturm. Kein Unfall, ein Anschlag. Die Weltmacht wurde getroffen und keiner weiß, warum. Natürlich nicht.

Im Jahr 1993 explodierte eine Bombe im selben Gebäude. Tausende wurden verletzt, sechs Menschen kommen uns leben.

War das ein Warnruf? Eine Vorankündigung für das, was acht Jahre später passieren sollte?

Osama bin Laden war bekannt, auch in den 90er Jahren. Mohammed Atta, ein junger Ägypter, schrieb sich in den 90ern an der Uni in Hamburg ein. Ein freundlicher Mann, der 1996 sein Testament verfasste.

Ein junger Mann, der in seiner Freizeit in die Moschee beten ging.

Vielleicht hatte sich Atta damals schon als Kämpfer des „Dschihad“ gesehen?

Osama wollte dem Westen einen Schlag versetzen. Er suchte Kämpfer, die er für sein Vorhaben ausbilden konnte.

Da kamen Mohammed Atta und Marwan Al-Shehhi aus Hamburg mit sehr guten Englisch-Kenntnissen und einer Begeisterung für Technik gerade recht.

Ihre Flugausbildung absolvierten sie in Florida. Welch Ironie.

Nahezu 3000 Menschen mussten durch die beiden Studenten sterben. Menschen mit Familien, die nun allein dastehen. Menschen, die dafür büßen mussten, dass keiner bemerkte, was Osama plante.

Es war bekannt.

 Bereits zehn Jahre zuvor baute Osama ein Terrornetzwerk auf mit nur einem Ziel:

Ein      Schlag gegen den Westen.

Unschuldige Menschen, Sekretärinnen, Börsenmakler, Polizisten, Feuerwehrmänner. Sie mussten sterben. Warum?

Es fielen Menschen aus den Fenstern.

Verzweiflung. Angst. Wo sollten sie auch hin?

Ein Ereignis.

Eine Terrororganisation.

3000 Tote.

Antifa nicht gleich Antifa

Mit der Überschrift „Antifa nicht gleich Antifa“ möchten wir zeigen wie schwer es ist über die Antifa zu schreiben. Sicher fragen sich viele, wieso die Antifa auf einem Blog zum Thema Extremismus erscheint, da ja der Begriff Antifa das Synonym für Antifaschismus ist. Antifaschismus heißt übersetzt „gegen Faschismus“ und ist auf den ersten Blick etwas Positives.

Daher heißt unser Artikel Antifa nicht gleich Antifa!

Anmerkung zu Begriff und Geschichte von Uwe Bakes:

„Antifaschismus“ zählt zu den in der politischen Sprache häufig gebrauchten Begriffen, die – wie „Antiparlamentarismus“, „Antiliberalismus“, „Antikommunismus“ – ihren Sinn aus einer Reaktion und Abwehrhaltung gewinnen. In der Regel stimmen deren Benutzer weder in der Vorstellung vom Abzulehnenden überein, noch gibt es ein klar umrissenes Konzept, auf dessen Grundlage die Ablehnung erfolgt.

Entwicklung des Antifaschismus:

Der Antifaschismus ist eine Haltung und Bewegung gegen den Faschismus, vor allem in Italien und Deutschland. Der Begriff „Faschismus“ (von lat. fascis = Bündel / Plural fasces = Bündel von Stäben – Zeichen für hohe Richter im alten Rom) steht ursprünglich für die nach dem ersten Weltkrieg aufkommende politische Bewegung unter Benito Mussolini in Italien, die eine nationalistische, autoritäre und imperialistische Politik war.

Schon in den 1920iger Jahren gab es Bewegungen gegen den Faschismus. Einen Höhepunkt erreichte der – wirkli­che – Antifaschismus während des 2. Welt­krieges als Widerstandsbewegung in den von den Deutschen und ihren Verbünde­ten besetzten Ländern. Die gemeinsame Gegnerschaft gegen den Nationalsozia­lismus einte sehr verschiedenartige politi­sche und weltanschauliche Richtungen, die auch nach dem Krieg, z. B. in antifaschisti­schen Blocks (Antifa), noch eine Zeit lang zusammenarbeiteten. Kommunisten nutzten den Antifaschismus häufig als taktisches Instrument (Deckman­tel) ihrer eigenen Interessen und anerken­nen nur den von ihnen beeinflussten oder geführten Antifaschismus (Volksfront). In der DDR war der Antifaschismus offiziell Staatsdoktrin, um einen Gegensatz zur angeblich faschistischen oder doch im nationalsozialistischen Erbe stehenden Bundesrepublik zu betonen. So wurde die 1961 errichtete Mauer offiziell als „antifaschistischer Schutzwall“ bezeichnet.

Nach der friedlichen Revolution 1989/90 diente und dient der Antifaschismus gele­gentlich einigen sich selbst als links ver­stehenden Gruppen als Rechtfertigung ih­res Daseins, da andere Gründe, wie etwa die Regimekritik an der (alten) Bundesre­publik oder Bekenntnisse zu „Sozialismus“ oder „Kommunismus“, nach außen hin hin­fällig geworden waren. Dies ist aber eben­so ein Missbrauch des Antifaschismus-Begriffs wie der „Staats-Antifaschismus“ der DDR.

Quellen:
http://www.kas.de/wf/doc/kas_15070-544-1-30.pdf?100617131834
ANTIFA Geschichte und Organisation, Schmetterling Verlag GmbH, 1 Aufl. 2011
Rechtsextremismus und Antifaschismus herausgegeben von Klaus Kinner und Rolf Richter

Heutige Antifa-Gruppen setzen sich angeblich vor allem aus linken, linksradikalen und autonomen Gruppen zusammen, daher wird die Antifa wohl als verfassungsfeindlich eingestuft und ist bei den als extrem bezeichneten Gruppierungen zu finden. Da die Antifa sich zum Ziel gesetzt haben neben dem Faschismus auch gegen den Nationalsozialismus und Rassismus vorzugehen, heißt unser Artikel Antifa nicht gleich Antifa. Es steht wohl außer Frage, dass die Antifa keine homogene Gruppe ist. Der Antifaschismus besteht seit fast 100 Jahren, so alt wird kaum ein Mitglied sein, d.h. der Personenkreis und die Ziele können im Wandel stehen.

Hier ein Auszug vom Buchcover: ANTIFA Geschichte und Organisation von Keller/Kögler/Krawinkel/Schlemermeyer

Antifaschismus ist eines der zentralen Aktionsfelder der radikalen Linken in Deutschland: In fast jeder Stadt existieren Antifa-Gruppen, viele Jugendliche kommen durch sie zu linksradikaler Politik und immer wieder machen militante Aktionen gegen Nazis und ihre Aufmärsche von sich reden.

 
Aktivitäten der heutigen Antifa:

Aktionen der Antifa beziehen sich auf Recherchen, Aufklärung, Dokumentation und Verbreitung von Informationen über rechtsextreme Gruppen oder Organisationen. Insbesondere wird zu Blockaden und Gegendemonstrationen gegen rechtsradikale Gruppierungen sowie Aufmärsche aufgerufen. Gelegentlich kommt es dabei zu Straßenschlachten zwischen Mitgliedern der autonomen Antifa und der Polizei oder Anhänger der rechten Szene. Würde es hier nicht zu Ausschreitungen kommen, würde die Antifa wohl kaum von jemand als extremistisch eingestuft werden? 

Die Antifa setzt sich außerdem aktiv für eine Ausweitung der Rechte von Asylbewerbern ein. Dabei arbeitet die Antifa oft mit Gruppen aus anderen politischen Gruppierungen wie zum Beispiel der linken, der Gewerkschafts- oder der grünen Jugend zusammen.

In den nächsten Artikel wollen wir auf Fragen eingehen, die uns bei der Bearbeitung gekommen sind, wie z.B.:

  1. Antifa in den 1960iger Jahren
  2. Antifa in der DDR
  3. Hausbesetzungen

Woher kommt der Rassismus?

Rasse ist ein biologischer Begriff zur Untergliederung einer Spezis oder Gattung bei den Tieren. Sie lassen sich in verschiedenen Arten unterscheiden, die vererbliche Merkmale aufweisen.

Die Rassentheorien teilen z.B. die Menschen in verschiedenen Gruppen ein, denen bestimmte vererbliche Merkmale zugeschrieben werden. Früher stützte sich die Rasseneinteilung auf Sprachgruppen (z.B. germanische, slawische Rasse), heute werden eher geographische oder äußerliche Gesichtspunkte der Einteilung in Rassen zugrunde gelegt (z.B. nordische, alpine Rasse, gelbe oder schwarze Rasse).

Aus diesen Theorien entwickelte sich der Rassismus.

Früher

Früher gab es den Begriff Rassismus nicht. Dennoch wurden auch im Mittelalter Unterschiede gemacht, die sich im Äußeren wiederspiegeln.  Das heißt, es wurde auf Menschen geachtet, die nicht aus derselben Stadt oder demselben Land kamen. Sie wurden misstrauisch betrachtet. Sie wurden gar verstoßen. Gerade wenn sie anders aussahen, d.h. zum Beispiel durch Erkrankungen oder Vererbung (z.B. rote Haare) sich von den anderen abhoben. Die Herkunft war damals für die Menschen sehr wichtig. Sie war ein Zeichen von Reinheit. Das diese so genannte Reinheit durch Umwelteinflüsse veränderbar und damit unhaltbar war, kam für Rassentheoretiker nicht in Frage. Menschen anderer Rassen wurden als minderwertig betrachtet oder gar als Sklaven bereits im alten Rom gehalten. Auch hier wurden Unterschiede gemacht, so wurden „gleichartige Sklaven“ im Haushalt, zur Kinderbetreuung und Bildung verwendet, während z.B. schwarze Afrikaner oder Nordafrikaner, die kräftig gewachsen waren, zu körperlich anstrengenden Arbeiten herangezogen wurden. Auf diese Art wurden andere Völker unterjocht und Macht ausgeübt.

Heute

Ab dem 20. Jahrhundert entstand der heutige Rassismus, der (politische, soziale) Rassismus nimmt diese äußerlichen Merkmale auf, überhöht sie in Bezug auf die eigene Rasse und wertet sie in Bezug auf andere Rassen ab. Dabei spielt die Religion, Kultur und Weltanschauung eine wichtige Rolle. Meist treten diese Unterschiede schon äußerlich in Form von Kleidung auf.

Die Abwertung einer anderen „Rasse“ fördert das Überlegenheitsgefühl und erzeugt Vorurteile, Ablehnung und Feindseligkeit gegenüber anderen Rassen. Alle Formen des Rassismus übersehen (bzw. leugnen), dass

  1. die Spezies Mensch zwar über bestimmte erblich erworbene Anlagen verfügt, die aber immer in der (politischen, sozialen, ökonomischen) Umwelt geformt werden und
  2. die Unterschiede innerhalb einer Rasse größer sind, als die Unterschiede zwischen den Rassen.

Der heutige Rassismus kann in zwei weitere Gruppen unterteilt werden:

  • der eigentliche Rassismus und der
  • Alltagsrassismus

Der Alltagsrassismus ist eher als Witz gedachter Rassismus, der jemanden zu demütigen versucht, weniger um ihn rassistisch zu beleidigen.

Der eigentliche Rassismus ist, wenn einzelne Gruppierungen oder gar ein Land Menschen wegen ihrer angeblichen rassischen Minderwertigkeit wirtschaftlich, gesellschaftlich und rechtlich benachteiligen z.B. diskriminieren, verprügeln oder gar bestehlen.

 
Hier ein schöner Link aus der Schweiz von „humanrights“:
Was heißt (Kultur-)Rassismus?
http://www.humanrights.ch/upload/pdf/061123_arbeitsblatt_rassismus.pdf
 
 
 

Linksestremistische bzw. linksorientierte Parteien

Linksextremistische Parteien basieren auf Gedankengut von Karl Marx, Friedrich Engels und Wladimir Lenin. Marx und Engels sind die Verfasser vom Kommunistischen Manifest, in dem die beiden den Kampf der Arbeiterklasse gegen Kapitalismus beschreiben.

Linksextremisten möchten ihre Ideen nicht nur durch Demokratische Regeln durchsetzen sondern sie probieren eine revolutionäre Umwälzung durch z.B. Gewalt und Terror. Das schlimmste Beispiel für Linksextremismus in Europa war die Oktoberrevolution im 20. Jahrhundert in Russland. Nach der Machtübernahme von Bolschewiki, herrschte in Russland die längste Linksextremistische Diktatur in Europa.

Heutzutage fühlen sich manche Leute in Deutschland benachteiligt durch den Staat und seine kapitalistische Marktwirtschaft. Sie werden durch kommunistisches Gedankengut angesprochen, wie sie z.B. durch den Kampf gegen Kapitalismus ihre Stellung in der Gesellschaft verbessern können. Gegenwärtig in Deutschland gibt es wenig linksextreme Gewalt, sie fällt lediglich durch Rangeleien bei Demonstrationen gegen Faschismus und Kapitalismus auf. Bei diesen nett ausgedrückten Rangeleien, können Demonstranten beider Seiten und auch Polizisten zu Schaden kommen. Man kann das nicht mit den 1960iger/1970-iger und 1980-iger Jahren vergleichen, wo die RAF die schlimmsten Anschläge in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland verübt hat.

Daher würden wir sagen, dass diese Randgruppen möglichst gewaltfrei eher durch Aufklärung agieren. Sie nutzen das demokratische System um auf dem politischen Bankett für ihre Ideen einzutreten. Ihre Forderung zielt heute auch auf ein anderes System ab. Sie wollen von der freiheitlich demokratischen Gesellschaft weg zu einer so genannten freien, gleichen, gerechten und basisdemokratischen Gesellschaft, wobei bisher keiner genau weiß, wie die aussehen würde.

Es ist eine Theorie oder auch eine Ideologie?

Die RAF (Rote Armee Fraktion) und die Bedeutung ihres Symbols

Die RAF (Rote Armee Fraktion) war eine Terrorgruppe die nicht nur  gegen die Gleichgültigkeit mit der die Menschen in der Bundesrepublik den Krieg in Vietnam hinnahmen protestierten, sie waren auch gegen den Kapitalismus und Imperialismus. Ulrike Meinhoff und Andreas Baader waren die Köpfe dieser Gruppe. Daher wird diese Fraktion teilweise auch als Baader- Meinhoff-Komplex bezeichnet.
Sie versuchten mit Artikeln, gezielten Mordanschlägen an Führungspersonen und Hungerstreiks auf ihre Ziele aufmerksam zu machen. Auf Grund von Missverständnissen der Ziele der alten Baader-Meinhoff-Gruppe und der neuen Anhänger, wurden die Aktivitäten brutaler und terroristischer.

Symbol:

Das Symbol der RAF war ein roter Stern auf der eine Waffe lag und die Initialen der Fraktion.

Der Rote Stern wird von vielen Kommunisten als Symbol genommen. Das hängt damit zusammen das dieser Stern bei der Oktober-Revolution 1917 als Symbol der Kommunisten benutzt wurde. Viele jedoch wissen nicht dass dieser Stern auch noch andere Bedeutungen hat. Zum Beispiel hat China einen solchen Stern auf ihrer Flagge. Dort jedoch steht dieses Symbol nicht für Kommunismus sondern als Freiheitssymbol.

Auch für die Arbeiterkämpfe am 1. Mai jeden Jahres wird dieser Stern genutzt. ( 5 = Zacken, 5 = Finger)

Das Gewehr auf dem Symbol habe ich fälschlicher Weise als eine MP 40 beschrieben. Es ist natürlich eine Heckler&Koch MP5.

Quellen:

Text:
http://www.rafinfo.de/faq/sonstiges/was_bedeutet_der_stern.370.php
http://www.hdg.de/lemo/html/DasGeteilteDeutschland/NeueHerausforderungen/Linksterrorismus/roteArmeeFraktion.htm
http://www.bpb.de/themen/TSS56U,0,0,Die_Geschichte_der_RAF.html
Bild :
http://www-e.uni-magdeburg.de/krohnke/sternstu/Bild/bsrsraf.png
 

Mohammed, der Prophet

Eine wichtige Rolle für die Gründung von monotheistische Religionen spielen Propheten.

Für den Islam, auf den sich der Islamismus beruft,  spielt Mohammed, der Prophet, eine wichtige Rolle. Er hat den Koran verfasst, indem er seine Erfahrungen und Begegnungen mit Allahs Gesandten, den Engeln, dokumentierte.

Mohammed war der Stifter des Islams, Prophet und Sendebote Gottes. Anfangs, als der Engel Gabriel ihn im Schlaf begegnete und ihn zwang das Buch, das die Grundlagen des Islams vermittelt, zu lesen, erlitt er schwere Depressionen. Er hielt die Erscheinung, die ihn im Schlaf heimsuchte, zunächst für ein Machwerk des Teufels. Erst nach einiger Zeit konnte Mohammed sich der Aufgabe stellen, der Vollender der einzig wahren und seit Anfang der Zeiten verkündeten monotheistischen Urreligion zu werden.

Der Prophet verhielt sich erstmals als zurückhaltender Prophet, doch als er aus Mekka verband wurde, entwickelte er sich zu einem „machthaberischen Propheten“ der mit aller Kraft versuchte den Eingottglauben zu lehren. Als er genügend Anhänger in Medina gewinnen konnte, machte er sich auf den Weg zurück nach Mekka, um auch dort den Monotheismus zu predigen. Außerdem verfasste er die wesentlichen Grundregeln des Islams und schrieb sie im Koran nieder.

Quelle:
Markus Hattstein, Weltreligion, Könemann, 2005 Tandem Verlag GmbH
 

Das Hakenkreuz

Das Hakenkreuz wird meist ausschließlich mit dem nationalsozialistischen Regime in Verbindung gebracht. Was die meisten nicht wissen (inklusive Nationalsozialisten) ist, dass das Hakenkreuz ursprünglich ein aus den asiatischen Ländern kommendes Sonnenrad ist und als Zeichen des Heils und der Wende zum Glück galt.

In der Zeit als die Regierung Hitlers anbrach bekam das Kreuz eine neue Bedeutung. Der österreichische Anthropologe Guido von List verbreitete Ende des 19. Jahrhunderts, dass das Hakenkreuz angeblich ein „arisches“ Symbol darstellt und für die „Reinheit des Blutes“ steht.

Seit Beginn des 20. Jahrhunderts verwenden aggressive Nationalsozialistische Gruppen dieses Zeichen als Symbol einer Einheit und „des Kampfes für den Sieg das arischen Menschen“.

Quellen :
Bild : http://imageshack.us/photo/my-images/841/swastikabyavixjpglowres.jpg/
Text: http://www.dhm.de/lemo/html/nazi/innenpolitik/hakenkreuz/index.html